Einweihung 2013 Helmut Nauendorf Weg

Rose Lorch, Vorsitzende der SPV 05 Nürtingen, und Oberbürgermeister Otmar Heirich enthüllten das Straßenschild zu Ehren des verstorbenen Helmut Nauendorf.

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Waldheim soll verkauft werden

SPV 05 möchte sich dadurch entschulden – Heute 19.11.2010 Versammlung

 

NÜRTINGEN (pm). Die SPV 05 Nürtingen möchte ihre Vereinsgaststätte, das Waldheim im Roßdorf, an den derzeitigen Pächter Juri Kacicnik verkaufen. Heute, Freitag, 19. November, um 20 Uhr findet dazu eine außerordentliche Mitgliedersammlung im Waldheim statt.

Vorstand und Ausschuss des Vereins hatten einstimmig der Konzeption zugestimmt, die eine Verhandlungskommission des Vereins mit Helmut Nauendorf, Siegmund Kaiser, Armin Rieger und Claus Bässler mit dem Wirt ausgehandelt hatten. „Wichtigstes Ziel dabei war, dem Verein die Belastungen abzunehmen, die der Betrieb und die laufenden Investitionen in die Wirtschaft mit sich bringen“, so Vorsitzender Helmut Nauendorf in einer Pressemitteilung. Außerdem will sich der Verein entschulden. Es sei dem Vorstand aber auch wichtig, dass das Waldheim trotz Privatisierung Heimat der SPV bleibe.

In der Versammlung wird Armin Rieger die finanzielle Situation und Entwicklung des Vereins darstellen, Helmut Nauendorf und Siegmund Kaiser werden die künftige Konzeption der Gaststätte, vor allem aber der sportlichen Arbeit darstellen und erläutern. Juri Kacicnik wird selbst seine Absichten und geplanten Investitionen vorstellen. Schließlich wird Claus Bässler die Eckdaten des geplanten Kaufvertrags vorlegen. Der geplante Verkauf sei den Abteilungen des Vereins seit Monaten bekannt und es werde dort bereits lebhaft diskutiert, so Nauendorf. Heute Abend haben nun die Mitglieder das letzte Wort.


Das Waldheim wird verkauft                25.11.2010

Der jetzige Pächter möchte dort ein Sporthotel realisieren – Verein kann Räume weiterhin nutzen

Das Waldheim wird verkauft. Dies wurde von der außerordentlich gut besuchten außerordentlichen Hauptversammlung der SPV 05 am Freitag ohne Gegenstimme bei einigen wenigen Enthaltungen beschlossen. Vorausgegangen war eine sehr offene und trotzdem engagiert geführte Debatte.

NÜRTINGEN (hn). Der Vorsitzende Helmut Nauendorf hatte eingangs in seiner Rede die Gründe genannt, die zum einstimmigen Votum von Vorstand und Ausschuss geführt hatten: „Das Waldheim ist gebaut worden, um den Sport hier zu ermöglichen und um ihn zu unterstützen. Das Waldheim ist für den Sport immer noch nötig, aber es muss heute vom Sport unterstützt werden.“ Es müsse laufend Geld von den Mitgliedern und von den Abteilungen in den Wirtschaftsbetrieb fließen. Das sei nicht tragbar, so Nauendorf. Als das Waldheim in den Sechzigerjahren zur heutigen Größe erweitert worden ist, seien die damals Verantwortlichen sicher davon ausgegangen, dass es noch lange von Vereinsmitgliedern bewirtschaftet werden könne. „Dies hat sich bald als Trugschluss erwiesen.“

Seit 1972, so Nauendorf, habe es zahlreiche Pächter gegeben. Der häufige Pächterwechsel habe auch häufig Auflagen des WKD mit sich gebracht. Und die seien oft teuer geworden. Der Verkauf des Waldheims sei immer wieder ein Thema gewesen. Nauendorf: „Jetzt haben wir offensichtlich einen Pächter, der mit dem Verein und seinen Mitgliedern gut umgehen kann, und er will das Waldheim kaufen.“ Deshalb habe eine Gruppe des Vorstands mit dem Wirt Verhandlungen geführt. Er wolle das Waldheim modernisieren, den Sportbereich sanieren und mittelfristig das Waldheim zu einem Sporthotel erweitern. „Das Waldheim hat bei der Konzeption des Wirtes eine Zukunft, und diese Chance müssen wir nutzen!“ betonte der Vorsitzende.

Kassierer Armin Rieger stellte den Mitgliedern die wirtschaftliche Situation des Vereins dar, er legte den Schuldenstand des Vereins vor und berichtete vor allem über die Investitionen des Vereins in den Wirtschaftsbetrieb. Um das Waldheim attraktiv zu gestalten, fehlten dem Verein die Mittel, sagte er. Ein Besitzer könne, anders als ein Pächter, nach eigenen Vorstellungen das Haus gestalten.

Danach stellten der Stellvertretende Vorsitzende Siegmund Kaiser und Helmut Nauendorf zusammen mit dem Wirt Juri Kacicnik die künftige Konzeption des Waldheims vor. Der Sportbetrieb müsse vom Betrieb der Gaststätte völlig getrennt werden. Das heißt im Sportbereich müssten Toiletten eingebaut werden. Im Bereich der Kegelbahnen könne später, wenn das Sporthotel verwirklicht werde, ein weiterer Umkleideraum entstehen. Im Übrigen bestehe für die Sporträume im Untergeschoss des Waldheims ein immerwährendes Nießbrauchsrecht, bei völliger Abtrennung der Energie- und Wasserkosten, die natürlich der Verein zu tragen habe, ebenso dort anfallende Reparaturen. Die Mitglieder der Fußballabteilung werden bei der Sanierung und beim Umbau der Umkleide- und Sanitärräume mitarbeiten. Juri Kacicnik betonte: „Dieses ganze Vorhaben kann nur gelingen, wenn die Mitglieder der SPV und der Wirt des Waldheims weiterhin eng zusammenarbeiten!“

Ausschussmitglied Claus Bässler stellte die Eckdaten des Kaufvertrages vor, die Festlegungen und die Zahlungsmodalitäten. Danach wird das Waldheim erst am 31. Dezember 2012 in den Besitz des Pächters übergehen, wenn die letzte Rate des Kaufpreises gezahlt worden ist. Die erste Rate des Kaufpreises wird zum Notartermin fällig. Bässler stellte klar, dieser Vertrag müsse fair für beide Seiten gestaltet werden, und das sei auch bei den fairen Verhandlungen erreicht worden. Es war das Ziel der Verhandlungen, dass das Waldheim Heimat des Vereins bleiben muss. Der Vorsitzende Nauendorf betonte, die Konditionen des Vertrages seien auch der Bank vorgelegt worden, und er habe selbst den Oberbürgermeister durch einen Brief und durch eine kurze Rücksprache unterrichtet, immerhin gehöre alles Gelände um das Waldheim herum der Stadt.

In der Diskussion wurde deutlich, dass der Verkauf in allen Abteilungen des Vereins diskutiert worden war, dass die finanzielle Situation des Vereins den Mitgliedern bekannt ist. Es verwunderte deshalb nicht, dass es in der Debatte kaum grundsätzliche Bedenken gab. Die Abstimmung überraschte den Vorstand dann doch etwas, es gab immerhin keine einzige Gegenstimme.

Der SPV 05 trennt sich von seinem Waldheim. Das Gebäude hat den Verein zuletzt zu viel Geld gekostet. Foto: Holzwarth



 

Unterhaltung war Trumpf

Jahresfeier der SPV 05 Nürtingen mit buntem Programm

NÜRTINGEN (spv). Vor Kurzem beging die SPV 05 im Waldheim ihre Jahresfeier. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Helmut Nauendorf eröffnete die Aerobicgruppe unter der Leitung von Annette Thrandorf-Zapka das Programm mit einem fetzigen Hula-Auftritt. Als Zugabe zeigten sie dann noch eine Michael-Jackson-Version. Im Anschluss strapazierten Andrea Heinzelmann und Elke Beck die Lachmuskeln der Zuschauer mit einem lustigen Sketch. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Mädels um Jenny Czaja, der die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinriss.

Helmut Nauendorf nahm anschließend die Ehrungen vor. Die Treuenadel in Bronze für 25-jährige Mitgliedschaft in der SPV 05 Nürtingen erhielten Hildegard Findeisen, Ellen Jaksche und Heidrun Theiner. Ebenfalls für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, wenn auch nicht anwesend, wurden Dieter Ganaus, Ulrich Augsten, Christof Bartsch, Orhan Girgin und Margarethe Schmidt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden mit der silbernen Treuenadel Ellen Musch und Christian Czaja geehrt. Außerdem wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft auch Heinz Gerber, Bruno Kasper, Johann Drexler, Monika Nauendorf und Johann Solcany geehrt, die allerdings nicht anwesend waren. Die Verdienstnadel in Bronze erhielten Klara Kotzur für acht Jahre Übungsleiterin im Turnen und Alexander Enns für acht Jahre als Jugendleiter im Tischtennis. Viktor Fraer ist schon seit 15 Jahren Fußball-Jugendtrainer und erhielt dafür die Verdienstnadel in Silber.

Als Vertreter des Turngaus Neckar-Teck überreichte Horst Packmohr die Verdienstnadel des Schwäbischen Turnerbundes in Bronze an Annette Thrandorf-Zapka und Klara Kotzur. Für die Leitung der Geschäftsstelle der SPV 05 erhielt als besonderes Dankeschön Angelika Enns eine Pflanze.

Anschließend lud die Leiterin der Tanzsportabteilung alle zu einem flotten Kreistanz ein, worauf sich die Tanzfläche füllte. Die Verleihung der in diesem Jahr abgelegten Sportabzeichen nahmen Ulla Pid und Thomas Grünwasser vor. Von den erfolgreichen Sportlern waren Marion Link, Sigrid Bauer, Annette Thrandorf-Zapka und Fritz Hundt anwesend.

Mit Spannung fieberten die Gäste der Auslosung der Tombola entgegen. Viele schöne Preise konnten mit etwas Glück den neuen Besitzer erfreuen. Durch das Programm führte Rose Lorch. Zwischen den Programmpunkten und im Anschluss spielte Klaus Wäspy zum Tanz auf.

 

Die SPV 05 ehrte ihre Mitglieder (von links): Christian Czaja, Hildegard Findeisen, Ellen Jaksche, Heidrun Theiner, Annette Thrandorf-Zapka, Klara Kotzur, Ellen Musch, Viktor Fraer und der Vorsitzende Helmut Nauendorf. Foto: spv

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