Zeitgeschehen SPV 05 Nürtingen

E-Junioren der SPV 05 sind Staffelmeister


Die E-Junioren I der SPV 05 Nürtingen sind Meister der Kreisstaffel 22 geworden. Die Mannschaft verlor in der Saison nur ein Spiel und wurde am Ende mit sechs Punkten Vorsprung vor dem TV Unterboihingen souverän Meister (62:17 Tore/21 Punkte). Das Besondere: In der Mannschaft spielt sogar noch ein Mädchen (Tea Colic), das vom Jahrgang her sogar noch in der F-Jugend spielen könnte. Die erfolgreiche Mannschaft (von links): Trainer René Henke, Nico Funk, Enes Tigli, Co-Trainer Uwe Feuerbacher, Saladin Lerebourg, Oliver Komraus, Henri Vetter, Maurice Feuerbacher, Co-Trainer Benjamin Thrandorf, Simon Guilliard, Torwarttrainer Tim Birr, Kai Höninger. Kniend von links: Kevin Sitter, Pero Kozul, Tea Colic, Simon Koch, Adrian Kopecki, Kevin Feuerbacher. Liegend davor Nick Geiger und Leon Henke. he



Heinz Weyrich DFB Ehrenamtspreisträger der SPV 05 Nürtingen

Am Dienstag, den 07.12.2010 nahm unser Jugendleiter Heinz Weyrich von Bürgermeister und Ehrenamtsbeauftragter des WfV, Daniel Frey eine Ehrung für seine über 30jährige, ehrenamtliche Tätigkeit im Dienste der SPV 05 Nürtingen entgegen.

 

von links nach rechts: BM Rechberghausen Reiner Ruf, Bezirksvorsitzender Karl Stradinger, AL. SPV René Henke, Jugendleiter Heinz Weyrich, stellv. Präsident WfV Michael Hurler, BM u. Ehrenamtsbeauftragter des WfV Daniel Frey

Ehemaliger SPV 05 Juniorenspieler

 

Stuttgart - In den ersten vier Bundesligaspielen seiner jungen Karriere hatte sich Daniel Didavi in die Herzen der Fans gespielt. Acht Wochen nach seiner Verletzung ist vieles anders beim VfB. "Für mich fängt alles von vorn an", sagt Didavi.

Ganz am Ende des Trainings kommt das, was Daniel Didavi zurzeit am meisten fürchtet: Torschüsse. 16 Meter, mit Anlauf, volle Pulle. Didavi (20) rennt los, drischt auf den Ball, dreht ab. Alles wie immer? Nicht ganz. Die Schmerzen sieht man von außen nicht. Doch Didavi spürt sie. Bei jedem Schuss. "Und so schnell werden sie auch nicht weggehen", sagt der Mittelfeldspieler. Das ist schlecht. Das Gute ist: Das Syndesmoseband im linken Sprunggelenk, das angerissen war, hält, so hart er auch gegen den Ball tritt. "Das haben mir die Ärzte versichert, und das ist ein gutes Gefühl", sagt Didavi. Dafür beißt Didavi, Sohn eines Beniners und einer Deutschen, gern auf die Zähne. Hauptsache, im Gegenzug kommt seine Profikarriere endlich in die Gänge.

Frischer Wind über dem linken Flügel

Der Anfang hatte ja schon große Hoffnungen geweckt. Bei seinem Ligadebüt gegen Dortmund war er eingewechselt worden, gegen Freiburg, Gladbach und Nürnberg stand er in der Startelf, und jedes Mal brachte er frischen Wind über den linken Flügel. Bis zu jener Sekunde, als er unglücklich auf dem Fuß eines gegnerischen Spielers aufkam, umknickte und dabei das Syndesmoseband anriss. Ein Rückschlag, aber nicht der einzige. In drei, spätestens vier Wochen könne er wieder spielen, hieß es. Daraus wurden acht lange Wochen. "Das Band hatte doch mehr abbekommen", sagt Didavi.

Bis zu dreimal täglich schuftete Didavi im Reha-Zentrum. Seine Kondition hielt einigermaßen, doch die Spielpraxis fehlt jetzt natürlich. Ein Einsatz beim VfB II war angedacht, wurde aber wieder verworfen: Das Risiko war zu groß. Jetzt könnte es klappen mit einer Rückkehr: "Mein Ziel ist es, zumindest wieder im Kader zu stehen."

Didavi muss sich wieder hintanstellen

Didavi ist klar: Er muss sich erst wieder hintanstellen. Und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Bei seinem letzten Einsatz hieß der Trainer noch Christian Gross, und Arthur Boka spielte linker Verteidiger. Vor seinem nächsten Einsatz muss er Gross' Nachfolger Jens Keller überzeugen und Boka verdrängen, der inzwischen seine Position im linken Mittelfeld besetzt und dort zuletzt stark aufspielte. "Der Trainer musste seine eigene Mannschaft finden, und Arthur macht seine Sache richtig gut", sagt Daniel Didavi, "für mich fängt alles von vorn an."

Didavi wagt den zweiten Anlauf. Und hofft inständig, dass er länger dauert als der erste.

VfB-Spieler Daniel Didavi

Eine Karriere mit Umwegen

Marko Schumacher, veröffentlicht am 21.09.2010

Mit Drang nach vorne: Daniel Didavi (hier gegen den Mönchengladbacher Michael Bradley) ist bislang die Entdeckung der Saison. Foto: Baumann

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Stuttgart - Am Abend nach dem großen Spiel ist Daniel Didavi zurückgekehrt zu seinen Wurzeln. Nach Nürtingen fuhr er, in sein Elternhaus, und wurde bereits freudig erwartet. Seine Mutter Sylwia hatte eine Suppe gekocht, und sein Vater Ignace wollte genau wissen, wie er war, dieser 7:0-Sieg des VfB Stuttgart gegen Mönchengladbach. Er konnte nicht selbst dabei sein, weil er die A-Jugend des SPV 05 Nürtingen trainiert und zeitgleich gegen den TSV Wolfschlugen mit 3:2 gewann. Und so verpasste der stolze Vater ausgerechnet das bisher größte Spiel seines Sohnes.


"Das muss an den afrikanischen Genen liegen."

Daniel Didavi über das gute Zusammenspiel mit Boka

 

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Eine glänzende Leistung hat Daniel Didavi gegen Gladbach geboten "Er war frisch, beweglich, hat mit Herz gespielt und ist auf einem guten Weg", sagt der VfB-Trainer Christian Gross. Also dürfte der 20-Jährige auch im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Mittwoch wieder im linken Mittelfeld zum Einsatz kommen - er gilt als die Entdeckung dieser bislang so wechselvollen Saison. Weit ist zwar der Weg, ein gestandener Bundesligaspieler zu werden, Didavi ist erst ganz am Anfang. Doch hat sie nun Fahrt aufgenommen, die Fußballkarriere, die sein Vater maßgeblich mitgestaltet hat.

Ignace Didavi, ein Einwanderer aus dem westafrikanischen Benin mit deutscher Ehefrau, ist es gewesen, der einst mit dem achtjährigen Daniel zu den Jugendtagen des VfB gefahren ist , weil jeder Teilnehmer als Dankeschön fürs Kommen zwei Freikarten für ein Bundesligaspiel erhielt. Daniel überzeugte und wurde tatsächlich genommen - und so fuhr der Vater seinen Sohn anschließend aus Nürtingen zu jedem Training und jedem Spiel nach Stuttgart.

Vom Sitzenbleiber zum Auswahlspieler



Ignace Didavi ist es dann aber auch gewesen, der die Notbremse zog, als der zwölfjährige Daniel in der sechsten Klasse sitzen blieb. Er holte ihn zurück nach Nürtingen und vereinbarte mit dem VfB, dass man es ein Dreivierteljahr später noch einmal probiere. Als Daniel zurückkehrte, hatten sich die schulischen Leistungen stabilisiert - die Mitspieler beim VfB waren aber plötzlich viel weiter. Für Daniel war kein Platz mehr, und man riet ihm, es bei den Kickers oder in Kirchheim zu probieren. Doch das war für den Vater keine Alternative: "Ich habe gesagt: dann wird es eben nichts mit der Fußballkarriere, dann spielst du lieber bei mir in Nürtingen in der Kreisliga."

Reinhard Matschi, Jugendtrainer beim VfB, holte den inzwischen 13-Jährigen Daniel 2003 dann doch zurück - und von nun an ging es steil bergauf. Er durchlief alle Auswahlmannschaften des Württembergischen Fußball-Verbandes, er wurde Juniorennationalspieler und machte gewissermaßen auf dem zweiten Bildungsweg Karriere. "Es ist normal, dass Jugendliche in diesem Alter Pubertätsprobleme haben und aus dem Tritt geraten", sagt der VfB-Jugendkoordinator Thomas Albeck, "sehr außergewöhnlich jedoch ist es, dass einer wieder zurückkommt, wenn er schon einmal weg war. Das spricht für Daniel."

Didavi will sich unentbehrlich machen



Jetzt ist Didavi dabei, sich auch in der Bundesliga durchzusetzen. Das Potenzial hat er, sein linker Fuß ist stark, er verfügt zudem über gute technische Fähigkeiten und kann auf der Außenbahn ebenso spielen wie im Zentrum, wo er in der Jugend ausgebildet wurde. Es liege allein an dem Spieler, ob er es schafft, sagen sie beim VfB, noch neige Didavi bisweilen zur Trägheit und müsse permanent angeschoben werden, um seine Leistung zu bringen. "Er braucht immer wieder Druck", sagt Albeck, doch zweifelt er nicht daran, dass Didavi der Nächste aus dem Nachwuchs sein könnte, der den Sprung nach oben schafft: "Meine Erfahrung ist: wenn man jungen Spielern Vertrauen gibt, werden sie mit jedem Spiel besser."

So war es bei all den Kuranyis, Gomez', Tascis und Khediras - und so beginnt es nun auch bei Didavi. Gegen Gladbach stand er im dritten Pflichtspiel nacheinander in der Startformation und sagt: "Ich bekomme immer mehr Selbstvertrauen und traue mir mehr zu." Profitiert habe er von dem VfB-Tief zu Saisonbeginn - "denn wenn es nicht läuft, kann man am einfachsten überzeugen. Von den jungen Spielern erwarten die Leute dann am wenigsten". Und profitiert habe er auch von der Verletzung Johan Audels, die ihm den Weg frei gemacht hat. "Ich möchte allerdings auch spielen, wenn er wieder fit ist."

Bis in den November hinein wird Audel noch fehlen. Genug Zeit für Didavi, sich unentbehrlich zu machen und das Zusammenspiel mit Arthur Boka auf der linken Seite zu verfeinern. Schon jetzt harmonieren die beiden erstaunlich gut, wofür Didavi eine einfache Erklärung hat: "Das muss an den afrikanischen Genen liegen."

Bericht Nürtinger Zeitung vom 20.03.2010

 

--- Jahreshauptversammlung ---

 

SPV 05 Nürtingen Abteilung Fußball

 

René Henke neuer Fußballabteilungsleiter

 

Kürzlich hielt die Fußballabteilung der SPV 05 Nürtingen ihre Hauptversammlung in der Vereinsgaststätte Waldheim ab. Die Versammlung wurde leider nur von sehr wenigen Mitgliedern besucht, was von Abteilungsleiter Karl-Heinz Mross sehr bedauert wurde. Ob es an dem gleichzeitig übertragenen Fußballspiel FC Schalke 04 gegen VfB Stuttgart lag blieb dahingestellt.
Nach der Begrüßung durch den Abteilungsleiter wurden die Tätigkeitsberichte der verschiedenen Sparten vorgetragen. Danach erfolgte der Rechenschaftsbericht und Jahresabschluss des Kassiers und die Vorlage des Haushaltsplanes 2010.
Die Entlastungen wurden von Fritz Hundt vorgenommen und erfolgten einstimmig.
Die folgenden Neuwahlen, welche vom Vorsitzenden Helmut Nauendorf durchgeführt wurden, brachten folgendes Ergebnis:
Neuer Abteilungsleiter wurde einstimmig René Henke (bisher Spielleiter und stellv. Abteilungsleiter). Vorgänger Karl-Heinz Mross konnte aus beruflichen Gründen leider nicht mehr antreten.
Neuer Kassierer wurde Erich Bechloch. Der bisherige Kassierer Armin Rieger gab sein Amt nach 32 Jahren Kassierertätigkeit in jüngere Hände ab.
Stattdessen wird Rieger künftig das Resort Öffentlichkeitsarbeit (bisher Helmut Nauendorf) übernehmen.
Neue Schriftführerin wurde Alicja Richert (bisher unbesetzt)
Wiedergewählt wurden Heinz Weyrich als Jugendleiter, Marian Schuster für den technischen Bereich und Christian Czaja als Seniorenleiter.
Nicht wiederbesetzt werden konnte trotz intensiver Nachfolgersuche der Posten des Spielleiters. Diese Aufgaben werden daher bis zur Neubesetzung vom Fußballausschuss übernommen.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde aus der Mitte der Anwesenden der Wunsch nach einer Renovierung der sanitären Anlagen im Umkleidungsbereich vorgetragen. Es bleibt abzuwarten, ob die dringend notwendige Sanierung in den nächsten Jahren durchgeführt werden kann, da hierfür nicht unbeträchtliche Kosten aufgewendet werden müssen. Außerdem wurde noch kurz über die Wiedereinführung von Pflichtarbeitsstunden diskutiert.
Danach wurde die harmonische Versammlung durch den Abteilungsleiter geschlossen. (Armin Rieger)

 

 

Ehemaliger Juniorenspieler der SPV erhält Profivertrag

28.04.2009

Einer der letzten Straßenkicker

 

Fußball: Der 19-jährige Daniel Didavi aus Nürtingen hat beim VfB Stuttgart einen Profivertrag erhalten.

 

 

Daniel Didavi hat den nächsten Schritt auf dem Weg zum Fußballprofi gemacht: Der 19-jährige Nürtinger hat beim VfB Stuttgart einen Profivertrag erhalten und sich zur Stammkraft in der zweiten Mannschaft des VfB entwickelt. Auch zwei Länderspiele für die deutsche U 19-Auswahl kann er bereits vorweisen. Dabei wäre der schussgewaltige Linksfuß eigentlich noch für die A-Junioren spielberechtigt.

 

VON BJÖRN BINDER

Eine Zeit lang schaute sich Daniel Didavi nach einer Wohnung in Stuttgart um. Weil nichts Passendes für ihn dabei war, stellte er die Suche ein. Deshalb wohnt der 19-Jährige nach wie vor bei seinen Eltern im Nürtinger Stadtteil Roßdorf. „Ich fühle mich wohl hier“, sagt Didavi. Vom Balkon der Wohnung aus sieht er bis auf den Bolzplatz am Waldrand. Dorthin, wo alles begann.

Bereits als kleiner Junge kickte der Linksfuß mit seinen Freunden fast täglich auf dem knapp bemessenen, staubigen Platz. Meistens war er einer der Jüngsten. Doch das fiel kaum auf: Schon damals war er gut genug, um bei den Großen mitzuspielen – so wie heute.

 

Die harte Schule hat sich bezahlt gemacht

 

 

Mit seinen 19 Jahren dürfte Didavi eigentlich noch für die A-Junioren spielen. Seit dieser Saison kommt er jedoch regelmäßig bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart zum Einsatz. „Ich denke, dass es mir viel gebracht hat, immer auf dem kleinen Platz zu spielen und ältere Gegenspieler zu haben“, sagt Didavi. „Dadurch habe ich vor allem im technischen und körperlichen Bereich Vorteile.“

Die harte Schule hat sich für Didavi bezahlt gemacht. Im Februar erhielt der Nürtinger einen Profivertrag bei den Roten, der bis Juni 2012 läuft. „In den Gesprächen wurde mir signalisiert, dass man langfristig auf mich setzt“, erzählt das Fußballtalent. „In der kommenden Saison will ich mich bei den Amateuren weiter etablieren und danach hoffe ich, dass ich bei den Profis erste Einsatzchancen bekomme.“

Große Ziele, für die der Nürtinger bereit ist, hart zu arbeiten: „Ich muss mich noch in vielen Bereichen verbessern“, sagt Didavi. „Noch habe ich nicht so viel erreicht, wie ich möchte.“ Nach den täglichen Trainingseinheiten auf dem Vereinsgelände des VfB kann man ihn oft bei Sonderschichten zur Verbesserung seines etwas schwächeren rechten Fußes beobachten.

Wie bei den A-Junioren kommt er beim VfB Stuttgart II meist auf der Spielmacherposition im offensiven Mittelfeld zum Einsatz. „Da ist es natürlich von Vorteil, wenn man beidfüßig ist“, hat Didavi festgestellt. Vier Tore gelangen ihm bereits in der laufenden Saison. Auch für die U19-Nationalmannschaft hat er schon zwei Spiele bestritten.

Nicht schlecht für einen, dessen Karriere nicht immer nur steil nach oben verlief: Zwar wechselte Didavi bereits in der F-Jugend von der SPV 05 Nürtingen zum VfB Stuttgart. Allerdings dauerte sein Gastspiel nur bis zur D-Jugend. Unter dem hohen zeitlichen Aufwand für den Fußball litten zunehmend seine Schulnoten. „In diesem Alter geht die Schule vor“, steht für Didavi außer Frage. Um mehr Zeit zum Lernen zu haben, kehrte er zu seinem Stammverein nach Nürtingen zurück – in die Kreisstaffel. „Das war schon ein großer Unterschied“, so Didavi.

 

Gleich zwei Tore beim Debüt in der Dritten Liga

 

An einen erneuten Wechsel nach Stuttgart verschwendete er vorerst keinen Gedanken – bis der VfB für die C-Jugend einen neuen Trainer verpflichtete. „Der kannte mich und hat noch einen Linksfuß gesucht“, erzählt Didavi. Dann ging alles ganz schnell. „Einen Monat habe ich beim VfB auf Probe mittrainiert, dann bin ich wieder nach Stuttgart gewechselt.“

Fortan besuchte Didavi in der Landeshauptstadt eine Schule, die mit dem VfB Stuttgart kooperiert und die Schüler dabei unterstützt, Sport und Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Morgens die Schulbank drücken, nachmittags auf dem Fußballplatz stehen – so sieht sein Tagesablauf in der Regel aus. „Gegen 19 Uhr bin ich immer zu Hause“, sagt er.

In den Kader des VfB Stuttgart II unter Trainer Rainer Adrion schaffte es der 19-Jährige zu Beginn der laufenden Spielzeit. Am fünften Spieltag der Dritten Liga erfolgte Didavis erster großer Auftritt. Adrion ließ ihn von Beginn an spielen und Didavi überzeugte: Gleich zwei Tore steuerte der damals 18-Jährige bei seinem Debüt zum 4:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Eintracht Braunschweig bei.

„Das war ein gutes Gefühl“, erzählt der Mittelfeldspieler. „Rainer Adrion hat mich danach gelobt, aber auch gesagt, in welchen Bereichen ich mich noch verbessern muss.“ Didavi scheint sich die Ratschläge seines Trainers zu Herzen genommen zu haben: Heute gehört er zum Stammpersonal des VfB Stuttgart II.

„Einen sehr großen Anteil an meiner Entwicklung haben meine Eltern“, wird Didavi nicht müde zu betonen. „Mein Vater hat mich zum Fußball gebracht. Und dann haben mich meine Eltern unterstützt, wo sie nur konnten“, sagt er. Nicht zuletzt deshalb macht es ihm nichts aus, täglich mit dem Zug zwischen Nürtingen und Stuttgart zu pendeln.

Hin und wieder schaut Didavi noch bei Spielen der A-Jugendlichen von der SPV 05 Nürtingen vorbei. „Da spielen ein paar von meinen Freunden“, erzählt er. Auf dem Bolzplatz trifft man ihn dagegen nicht mehr an. „Dafür habe ich zu wenig Zeit und das Verletzungsrisiko ist mir zu hoch.“ Dabei gehört er doch jetzt endlich zu den Großen.

 

1450 Euro DFB-Bonuszahlung für den Heimatverein SPV 05

 

Bei der SPV 05 Nürtingen ist man natürlich mächtig stolz auf ihren Zögling. Schließlich bringt ein kleiner Verein wie die Sportvereinigung nicht jeden Tag einen Junioren-Nationalspieler hervor. Didavis Heimatklub hat nun vor einigen Wochen ein spätes Dankeschön für die gute Grundausbildung des Jungprofis erhalten. Im Rahmen eines Jugend-Hallenturnieres erhielten die Nullfünfer 1450 Euro Bonuszahlung aus dem Talentfördersystem des Deutschen Fußballbundes. Albert Ege, WFV-Verbandsjugendspielleiter, überbrachte den Scheck. Selbstverständlich, dass sich Daniel Didavi dafür Zeit nahm und selbst bei der Scheckübergabe dabei war.

 

 

Lohn für eine gute fußballerische Ausbildung: Die SPV 05 Nürtingen erhielt aus dem DFB-Bonussystem für Talentförderung 1450 Euro. Das Bild entstand bei der Scheckübergabe im Rahmen eines SPV-Hallenturniers und zeigt (von links): SPV-Jugendleiter Heinz Weyrich, WFV-Verbandsjugendspielleiter Albert Ege, der den Scheck überbrachte, Daniel Didavi, SPV-Vorsitzender Helmut Nauendorf, Ignace Didavi und SPV-Stellv. Fußballabteilungsleiter René Henke.

Foto: Holzwarth

 

Heinz Weyrich, Albert Ege, Daniel Didavi, Helmut Nauendorf, Ignace Didavi, René Henke.
Daniel Didavi

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